Don't Hang Over
Obwohl der Begriff „Hangover“ heute gemeinhin mit den schmerzlichen Folgen übermäßigen Alkoholkonsums verbunden wird, bezeichnete er ursprünglich eher eine unerledigte Aufgabe. Seemänner sprachen ebenfalls vom „Hangover“, wenn einer der Passagiere seekrank über der Reling hing.
Tatsächlich spüren die meisten von uns die Symptome eines „Hangovers“ im täglichen Leben. Erschöpfung, Gereiztheit, Unausgeglichenheit sind die Folge eines intensiven Lebenswandels. Wir alle sind in unserem Alltag mit Stress konfrontiert, wir gönnen uns zu wenig Entspannung und Regeneration. Psychische Belastungen, ungesunde Ernährung, Rauchen, Alkohol und Umweltstress - der gemeine „Hangover“ ist ein Phänomen unserer hektischen Zeit.
Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass Stress mit erhöhten Levels an freien Radikalen im Körper einhergeht. Freie Radikale sind kleine, höchst instabile Sauerstoffverbindungen, die ständig im Stoffwechsel entstehen und mit Zellstrukturen reagieren. Unser körpereigenes antioxidatives Schutzsystem baut diese Verbindungen zu harmloseren um und schützt so Zellen und Organe vor dauerhaften Schäden.
Entstehen zu viele Sauerstoffradikale, werden unsere Schutzmechanismen überfordert und oxidativer Stress entsteht. Die Folgen sind Schäden in Zellen und Organen. Freie Radikale spielen auch eine Rolle beim Alterungsprozess und der Entstehung von zahlreichen Krankheiten wie Alzheimer, Diabetes, Gefässerkrankungen und Krebs. Das wissenschaftliche Interesse an pflanzlichen Antioxidantien mit zellschützenden Eigenschaften nimmt daher radikal zu.

